Der TSS-Film

Schulprofil

Unser Schulprofil

Die Theodor-Storm-Schule Husum ist ein städtisches Gymnasium. Hier lernen ca. 850 Schülerinnen und Schüler und lehren 77 Lehrerinnen und Lehrer. Das Gebäude wurde 1966 neu bezogen und seither mehrfach renoviert und erweitert. Es gibt Fachräume für Biologie (3), Chemie (2), Physik (3), Erdkunde (1), Kunst (3), Musik (4) und 2 Computerräume. Alle Fachräume sind mit Beamern ausgestattet, 14 Fach- und Klassenräume mit activeboards. In 3 Sporthallen und auf einem Sportplatz sowie unserem großen Pausenhof mit vielfältigen Möglichkeiten können sich unsere Schülerinnen und Schüler sportlich betätigen.

 

Ästhetisches Profil

Zu einer ganzheitlichen und umfassenden Bildung gehören neben dem Unterricht in den sogenannten Kernfächern auch Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen in den ästhetischen Fächern. Wir setzen diese Überzeugung sichtbar und hörbar um.

Seit 1985 ist die TSS Musikzweigschule, seit der Einführung der Profiloberstufe haben wir in jedem Jahr ein ästhetisches Profil mit dem Profilfach Musik eingerichtet. Unsere Schülerinnen und Schüler musizieren nicht nur im Musikzweig mit zusätzlichem Unterricht, sondern auch in vielen Ensembles im AG-Bereich, die selbstverständlich auch den Nicht-MusikzweigschülerInnen offen stehen. Was die jungen Musiker gemeinsam in den Klassen oder in den Ensembles erarbeitet haben, wird am Ende des Schuljahres in der Konzertreihe TSS in concert präsentiert.

Über das ganze Schuljahr hinweg werden im Schulgebäude regelmäßig Werke aus dem Kunstunterricht ausgestellt. Die Bandbreite reicht von Aquarellzeichnungen, Grafiken, Drucke, Collagen, Plastiken bis Fotos und Videos. Vielfach wurden Arbeiten unserer Schülerinnen und Schüler auch öffentlich ausgestellt und in Wettbewerben prämiert.

Ausgehend von einer sehr erfolgreichen Theater-AG wurde inzwischen auch der Bereich Darstellendes Spiel zu einem festen Bildungsangebot unserer Schule weiterentwickelt. In den einzelnen Kursen der Oberstufe oder in Zusammenarbeit mit dem Musikzweig werden regelmäßig beeindruckende Aufführungen erarbeitet, die ebenfalls mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurden.

 

Ausbildung

Wir wollen kein abgeschlossenes System bilden, sondern immer offen sein für Anregungen von außen. Das gelingt uns durch die Zusammenarbeit mit vielen außerschulischen Partnern und vor allem durch die ständige Ausbildung von PraktikantInnen und ReferendarInnen. Wir haben ein erfolgreiches Ausbildungskonzept, das regelmäßig durch unsere jungen Lehrkräfte selbst evaluiert und verbessert wird. Viele Kolleginnen und Kollegen sind zertifizierte Ausbildungslehrkräfte. Wir haben uns frühzeitig auf die neue Aufgabe der StudentInnen im Praxissemester vorbereitet und sind gespannt auf die Erfahrungen, die wir mit ihnen machen werden.

Viele unserer Kolleginnen und Kollegen wurden bei uns ausgebildet und sind gerne bei uns geblieben.

 

Nationalparkschule

Seit 2010 ist die Theodor-Storm-Schule zertifizierte Nationalparkschule. In enger Kooperation mit dem Nationalparkamt in Tönning rücken wir den seit 2012 als UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichneten Nationalpark Wattenmeer ins Bewusstsein unserer Schülerinnen und Schüler. Das geschieht sehr praxis- und handlungsorientiert, indem wir beispielsweise regelmäßig Exkursionen in den Nationalpark unternehmen, das Labor in Tönning nutzen oder Ausstellungen z.B. zu Vogelarten im Wattenmeer an unsere Schule holen. Wer Lust hat, mehr zu erfahren, nimmt teil an einer Ausbildung zum Junior-Ranger (für die Orientierungsstufe) oder an einer ganz besonderen jährlichen Exkursion (Oberstufe) auf die Insel Helgoland.

 

Austausch / Fahrten

Die Begegnung junger Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen ist für jeden eine wertvolle Bereicherung und, so darf man hoffen, die Kenntnis unterschiedlicher Sichtweisen und Traditionen trägt insgesamt bei zur Verständigung der Völker.

Wir unterstützen und fördern den individuellen Austausch unserer Schülerinnen und Schüler durch Beratungsangebote im Vorfeld und bei der Rückkehr und nehmen andererseits gerne Austauschschülerinnen aus der ganzen Welt bei uns auf.

Wer nicht gleich für ein halbes oder ganzes Jahr ins Ausland möchte, kann an einem unserer Austauschprogramme teilnehmen. Regelmäßig fahren wir mit Schülergruppen nach Frankreich, Dänemark, Schweden und China.

 

Digitales Lernen

Seit 2006 arbeiten unsere Schülerinnen und Schüler mit einem besonderen Taschenrechner, einem sogenannten CAS-Rechner (Computer-Algebra-System). Die Inhalte des Mathematikunterrichts haben sich dadurch nicht verändert, aber die Möglichkeit, mit anschaulichen Anwendungen den Unterricht zu bereichern, hat den Unterricht verändert und verbessert.

Auch in den anderen Fächern gewinnt das digitale Lernen zunehmend an Bedeutung. Deutlich zunehmend werden Rechner/Beamer und activeboards, bzw. als neuste Entwicklung iPads in den Klassen eingesetzt. Dabei gilt es, den organisatorisch-technischen Bereich zu bewältigen und ebenso die Kolleginnen und Kollegen durch Fortbildungen, Hospitationen und gegenseitigen Austausch zu motivieren, den Unterricht mit diesen Möglichkeiten weiterzuentwickeln.

Unser ambitioniertes Konzept wurde im Schuljahr 2015/16 durch die erfolgreiche Bewerbung als Modellschule für das Digitale Lernen gewürdigt.

Zu einer umfassenden Bildung zum Thema Digitale Medien gehört gleichberechtigt auch die regelmäßige, altersgerechte Information zu den Risiken, die die Nutzung von sozialen Medien mit sich bringt. Unser Medienkonzept umfasst z.B. die Ausbildung von handy-scouts, die im peer-to-peer-Projekt die jüngeren Schülerinnen und Schüler informieren, sowie einen lebensnahen Vortrag zu den rechtlichen Rahmenbedingungen durch die Polizei.

 

Begabtenförderung

„Nicht für alle das Gleiche, sondern für jeden das Beste.“

Das ist das Motto der Schule bei unserer Teilnahme am SHiB (Schleswig-Holstein inclusive  Begabtenförderung)-Projekt des Ministeriums.

Wir haben unterschiedliche Maßnahmen erprobt und weiterentwickelt, um besondere Begabungen zu erkennen und zu fördern. Dazu gehören z.B. die Unterstützung bei zahlreichen Wettbewerben, mehrere AGs (Latein-AG, Jugend-forscht-AG, u.a.) und die Möglichkeit des sog. „Teilspringens“, bei dem die Lernenden in einzelnen Fächern, in denen sie besonders herausragende Leistungen zeigen, den Unterricht der nächsthöheren Jahrgangsstufe besuchen.

Jedes Jahr nominieren wir unsere Schülerinnen und Schüler für die verschiedenen Veranstaltungen zur Begabtenförderung, wie Junior-Akademie, Schülerakademie, Enrichment-Programm, START, u.a.m..

 

Bis(s)trothek

Die Bis(s)trothek ist ein Eltern-Schüler-Lehrer-Projekt, das sich aus der Frühstücksgruppe der Projektwoche 1999 entwickelt hat. Zurzeit engagieren sich neben den Schülerinnen und Schülern etwa 90 Menschen ehrenamtlich, dazu gibt es ein festes Team mit einer Köchin und fünf Teilzeitkräften.

Schülerinnen und Schüler werden mit einem gesunden Frühstück und Mittagessen versorgt. Mütter, Väter, aber auch Omas bereiten das Frühstück ehrenamtlich vor und verkaufen dieses. Es wird jeden Tag frisch in der Schule gekocht. In unserer Mensa gibt es einen Wasserbrunnen, an dem man sich kostenfrei bedienen kann.

2012 wurde ein bargeldloses Bestell- und Bezahlsystem eingeführt, wodurch die Planung und Abholung der Mittagsmahlzeiten erleichtert ist. Auch der Ablauf im Kioskbetrieb wurde so beschleunigt.

In der Mensa findet ein reger Austausch zwischen allen beteiligten Gruppen statt, was sich äußert förderlich auf das Schulklima ausgewirkt.

 

OGTS

Die TSS ist seit 2004 Offene Ganztagsschule mit dem Ziel, damit zu einer neuen Lernkultur mit besserer individueller Förderung der Schülerinnen und Schüler beizutragen und den Anforderungen der heutigen Gesellschaft durch sinnvolle Betreuung auch in den Nachmittagsstunden Rechnung zu tragen.

Das vielfältige Angebot an Arbeitsgemeinschaften an unserer Schule mit einem Schwerpunkt im Bereich Musik wurde im Schuljahr 2014/2015 noch einmal erheblich dadurch erweitert, dass unsere Schülerinnen und Schüler auch die Angebote der anderen weiterführenden Schulen Husums wahrnehmen können. Die Organisation dieses schulübergreifenden Angebots liegt in der Hand der  Volkshochschule Husum. Zu Beginn eines jeden Schuljahres gibt sie einen Flyer heraus, mit dessen Hilfe die Schülerinnen und Schüler die für sie inhaltlich und zeitlich passende Arbeitsgemeinschaft auswählen können.

 

Zeit zum Leben und zum Lernen

Durchschnittlich verbringen unsere Schülerinnen und Schüler 6-7 Zeitstunden bei uns, an 5 Tagen in der Woche, an 200 Schultagen im Jahr, in der Regel 8 Schuljahre lang. Das macht insgesamt mehr als 10000 Stunden Schulzeit! Umgerechnet bedeutet das mehr als ein Jahr ununterbrochener Schulzeit. In dieser Zeit wollen wir ihnen nicht nur Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln, sondern sie zu einem selbstbestimmten, verantwortungsbewussten Leben befähigen. Das beginnt bei unseren Jüngsten damit, dass sie in der Mipau, unserer Mittagspause, selbst entscheiden dürfen, ob sie essen, was sie essen, ob sie das Spiel- und Sportangebot wahrnehmen oder lieber still lesen möchten. Sie lernen dabei auch, Rücksicht zu nehmen auf diejenigen, die noch im Unterricht sind. Mit unserem Aufenthaltsbereich in der Pausenhalle, einem Pausenhof und einem Stillarbeitsraum für die Oberstufe, einer Schülerbücherei mit dem integrierten Lernbüro und natürlich unserer Bis(s)trothek gibt es vielfältige und unterschiedliche Möglichkeiten für die Zeit ohne Unterricht. Im OGTS-Bereich finden am Nachmittag zahlreiche AGs statt. Selten findet man das Schulhaus leer vor, oft treffen sich die Schülerinnen und Schüler zum gemeinsamen Lernen und Üben auch in der unterrichtsfreien Zeit. Wir freuen uns darüber, dass die Schule auch als Lebensraum wahr- und angenommen wird.

Husum, im Februar 2017

Schulprogramm

Schulprogramm TSS

Beschlossen von der Schulkonferenz am 24.4.2012

Eine bebilderte Fassung unseres Schulprogramms finden Sie hier als pdf - Datei (ca. 11MB): Schulprogramm.pdf 

I. Allgemeiner Teil

  1. Vorwort der Schulleiterin
  2. Vorstellung der Schule                                
  3. Bildungsgang an der TSS
  4. Musikzweig   
  5. Nationalparkschule                   
  6. Besondere Projekte
  7. Förderkonzept
  8. Prävention
  9. Bis(s)trothek
  10. Schülervertretung
  11. Elternbeirat
  12. Förderverein                   
  13. Ausbildung                                       

II. Entwicklungsschwerpunkte der Schuljahre 2011-2013

  1. Weiterentwicklung G8: Epochenunterricht, Lernen lernen, Wahlpflichtunterricht, Klassenleiterstunde
  2. Weiterentwicklung OGTS
  3. Fahrten- und Austauschprogramme
  4. Interne Evaluation
  5. Medienkompetenz, Computerführerschein
  6. CIMS für Mittelstufe
  7. Weiterentwicklung Nationalparkschule
  8. Begabtenförderung
  9. Zukunftsschule
  10. Gestaltung Doppeljahrgang Profiloberstufe
  11. Doppelabitur und Jubiläum

III. Anhang

  1. Abkürzungen
  2. Hausordnung
  3. Kontingentstundentafel


Ausschuss: Barbara Dalmer, Uli Kropp, Kirsten Voss, Gesary Born, Michel Schröder, Brian Zube, Sibylle Karschin, Irmtraut Mitzkus, Christian Stegmann

1. Vorwort der Schulleiterin

Die Arbeit an einem neuen bzw. überarbeiteten Schulprogramm erfordert den Blick zurück auf die letzte Fassung und den Blick nach vorne auf das, was in der kommenden Zeitspanne den Schwerpunkt bilden soll. Es wirft die Frage auf, was von den letzten Vorhaben umgesetzt wurde und woran weiter zu arbeiten ist, selbstverständlich auch, welche neuen Projekte bearbeitet werden sollen.

Die Umsetzung von G8 ist in vielen Punkten gut gelungen, das Thema wird uns aber auch weiter beschäftigen. Wenn nun bald die gesamte Unter- und Mittelstufe an einigen Tagen nachmittags Unterricht haben wird, können wir nicht mehr für alle die 6. Stunde als Mipau (Mittagspause) freihalten. Die nötige Zahl an Mittagessen könnte unsere Bis(s)tro in dieser Zeit nicht ausgeben, die Unruhe wäre im ganzen Haus zu groß um unterrichten zu können. Andererseits haben die älteren Schülerinnen und Schüler andere Ansprüche an ihre Mipau, eine enge Betreuung wie bei den „Kleinen“ ist nicht erforderlich. Unser Angebot zur Hausaufgabenbetreuung wurde nur sehr zögerlich angenommen, hier suchen wir nach Gründen.

Nachdem wir in diesem Schuljahr den zweiten Abiturjahrgang durch das Abitur begleiten werden, kann auch die Umsetzung der Profiloberstufe als erfolgreich und gelungen bezeichnet werden. Hier erwarten wir die große Herausforderung des doppelten Jahrgangs, der im Schuljahr 13/14 in die Oberstufe eintreten wird.

Ein Thema, das immer mehr ins Zentrum unserer Präventionsarbeit rückt, ist die Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler. Wir haben mehrere erfolgreiche Projekte dazu durchgeführt und werden auch weiter gemeinsam mit Eltern und Schülerinnen und Schülern an diesem drängenden Problem arbeiten.

Als ein besonders gelungenes Modell von Schulentwicklung in Kooperation mit außerschulischen Partnern kann die Ernennung der TSS als Nationalparkschule gelobt werden. Die Zusammenarbeit mit dem Nationalparkamt Wattenmeer ist sehr erfolgreich und wird weiter ausgebaut und zu einem festen Bestandteil unseres Schullebens werden.

Als ich vor fünf Jahren zur Schulleiterin gewählt wurde, fand ich ein Motto für diese Aufgabe sehr passend : „You can’t command the winds, but you can set the sails.“ Das Schulprogramm ist eines der Segel, mit dem wir die Richtung für die nächste Zeit vorgeben wollen!

Husum, im April 2012                                                    Sibylle Karschin
                                                                                         (Schuleiterin)
 
2. Vorstellung der Schule mit weiteren Bildern

  • Die Theodor-Storm-Schule ist eines von zwei städtischen Gymnasien der Kreisstadt Husum. Die TSS wird von etwa 1150 Schülerinnen und Schülern aus der Stadt Husum und dem Kreisgebiet Nordfriesland besucht. Etwa 90 Lehrkräfte erteilen den Unterricht.
  • Das jetzige Schulgebäude wurde im Kern 1966 fertiggestellt und ist seitdem ständig erweitert worden.Im Rahmen der letzten umfangreichen Schulerweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen wurden die Unterrichtsräume für die Naturwissenschaften um ca. 600 Quadratmeter erweitert. Gleichzeitig erhielt die TSS einen über 400 Quadratmeter großen Anbau für den Fachbereich Musik mit jeweils zwei Unterrichts- und Übungsräumen sowie eine neue Bibliothek für die Oberstufe. Im Jahr 2005 wurde eine große Mensa fertiggestellt.2010 wurden die Außenanlagen (Sportplatz und Schulhof) saniert
  • Die TSS knüpft an das Erbe einer langen Schulgeschichte an: 1866 gründete Sophie Jacobsen eine private Mädchenschule als Höhere Töchterschule; diese wurde 1914 in ein städtisches Lyzeum umgewandelt und  trägt seit 1932 den Namen Theodor Storms, des berühmten in Husum geborenen Dichters. 
  • Als besonderes Angebot gibt es an der TSS seit 1985 den Musikzweig. 
  • Seit 2011 ist die TSS Nationalparkschule
  • Die Schule präsentiert sich auf vielfältige Art in der Öffentlichkeit, durch Konzerte, Theateraufführungen und Ausstellungen sowie Teilnahme an Wettbewerben. Damit trägt die Schule zur kulturellen Bereicherung der Stadt Husum bei. Im Jahrbuch werden diese Aktivitäten ausführlich dokumentiert.


 
Zu 3: Bildungsgang an der TSS:

An der TSS durchlaufen unsere Schülerinnen und Schüler von der Klasse 5 bis zur Klasse 12 acht Jahre bis zum Abitur (G8).

Orientierungsstufe

In den ersten beiden Jahren, Klasse 5 und 6, erhalten die Kinder in der Regel jeweils 31, im Musikzweig 32 Stunden pro Woche. Zusätzlich nehmen die Schülerinnen und Schüler im Musikzweig verpflichtend am Chor oder einer Instrumentalgruppe teil.

In der Orientierungsstufe geht der Unterricht maximal zweimal pro Woche bis 15:00 Uhr. Diese zeitliche Belastung fangen wir durch folgende flankierende Maßnahmen auf:

  • Integration von Freiarbeit und Übungszeit in den Unterricht
  • Unterricht überwiegend in Doppelstunden: weniger Fächer pro Tag, Vorbereitungen besser zu planen, Schultasche nicht so schwer
  • Weitgehender Verzicht auf Hausaufgaben


Herzstück unserer Maßnahmen ist die Mittagspause („Mipau”) in der 6. Std. (12:15 bis 13:05 Uhr). Eine Betreuerin, eine Sport-Übungsleiterin sowie zwei Lehrkräfte begleiten die Kinder in dieser Phase des Schultages. Unsere Schülerinnen und Schüler können in der Mensa eine vollwertige, frisch zubereitete Mahlzeit essen. Sie haben die Möglichkeit, sich in einen Ruheraum oder die Bibliothek zurückzuziehen. Sie können unter Anleitung spielen, Sport treiben oder arbeiten. Das Konzept unserer „Mipau” wird fortwährend weiterentwickelt und mit unserem Angebot der „Offenen Ganztagsschule” (OGTS) verzahnt.

In Klasse 5 erhalten unsere Schülerinnen und Schüler bereits einen zweistündigen naturwissenschaftlichen Anfangsunterricht („Nawi”), der wichtige Grundlagen für den naturwissenschaftliche Fachunterricht legt.
Gegen Ende von Klasse 5 (März/April) entscheiden sich die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern für die zweite Fremdsprache (Latein oder Französisch), die dann ab Klasse 6 auf dem Stundenplan steht. Der Unterricht in Latein und Französisch wird in Klasse 6 als Kursunterricht erteilt, so dass die Klassen zusammenbleiben können. Erst in Klasse 7 werden die Klassen neu aufgeteilt.
 
Mittelstufe


Die Mittelstufe umfasst im G8-Bildungsgang die Jahrgänge 7 bis 9.

Klasseneinteilung
Mit dem Eintritt in diesen Bildungsabschnitt werden die Klassen neu zusammengesetzt. Dabei orientieren wir uns vor allem  an der Sprachenwahl und daran, ob unsere Schülerinnen am Musikzweig teilnehmen. Die Klassenlehrkräfte der Orientierungsstufe und der Orientierungsstufenleiter wirken bei der Zusammensetzung der Gruppen mit, um so auch pädagogische  Gesichtspunkte berücksichtigen zu können.
Erweitertes Fächerangebot in der Mittelstufe
Im naturwissenschaftlichen Bereich erweitert sich das Fächerangebot um Physik und Chemie. Im Wahlpflichtunterricht, der mit der 8. Klassenstufe beginnt, haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine 3. Fremdsprache zu erlernen. Zur Auswahl stehen Dänisch, Französisch und Latein.
Wer sich nicht für eine Sprache entscheidet, erhält zwei Jahre Unterricht in einem Fach aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).
Mit Beginn der 9. Klassenstufe wird der Fächerkanon um das Fach WiPo (Wirtschaft und Politik) erweitert.
Die Kontingentstundentafel für unsere Schule findet man auf der Homepage.

Betriebspraktikum

Das zweiwöchige Betriebspraktikum in der Klasse 9 soll die Selbständigkeit unserer Schülerinnen und Schüler fördern und ihnen eine berufliche Orientierung ermöglichen. Es wird in den Fächern Deutsch und WiPo vorbereitet und begleitet.

Oberstufe 

Seit der letzten Reform der Profiloberstufe im Sommer 2010 findet der Unterricht in der Oberstufe überwiegend im Klassenverband statt. Jede Klasse hat eine bestimmte Ausrichtung, ein so genanntes Profil, mit einer festgelegten Fächerkombination von mindestens drei Fächern, die fächerverbindend unterrichtet werden.
Das Profil wird geprägt durch ein Profilfach – unterrichtet bei höherer Wochenstundenzahl auf erhöhtem Niveau - und mindestens den beiden profilergänzenden Fächern, die auf grundlegendem Niveau unterrichtet werden.
An der Theodor-Storm-Schule werden momentan fünf verschiedene Profile angeboten:

  • sprachliches Profil (profilgebendes Fach: Englisch)
  • naturwissenschaftliches Profil  (profilgebendes Fach: Chemie)
  • naturwissenschaftliches Profil , Schwerpunkt Nationalpark Wattenmeer (profilgebendes Fach: Biologie)
  • ästhetisches Profil (profilgebendes Fach: Musik)
  • gesellschaftswissenschaftliches Profil (profilgebendes Fach: Wirtschaft/Politik)

Spätestens im März eines jeden Jahres werden die Eltern und die Schülerinnen und Schüler der künftigen 10. Klassen über die Struktur der Profiloberstufe informiert. Die Ausgestaltung der Profile wird in einem Rhythmus von drei Jahren überprüft und ggf. angepasst.

Gemeinsam ist allen Profilen, dass alle Schüler/innen in drei Kernfächern unterrichtet werden: in Deutsch, Mathematik und einer Fremdsprache. Im sprachlichen Profil kann das Kernfach zwischen Französisch und Latein gewählt werden, da Englisch Profilfach ist. In den anderen Profilen ist Englisch die Kernfach-Fremdsprache.
Die Kernfächer werden wie das Profilfach auf erhöhtem Niveau unterrichtet.
Die Schülerinnen und Schüler erhalten in einer Reihe von Fächern Wahlmöglichkeiten. So können sie eine Fremdsprache wählen, die auf grundlegendem Niveau unterrichtet wird. Je nach Profil ist auch die Wahl zwischen einzelnen Naturwissenschaften sowie zwischen Kunst und Musik möglich. Auch die Wahl zwischen Religion und Philosophie ist frei.


Berufs- und Studienorientierung

Die TSS bietet im Unterricht und an Aktionstagen, mit Messebesuchen, dem Wirtschaftspraktikum, mit Klassen- und Einzelberatungen, aktuellen Informationsmaterialien vielfältige Möglichkeiten der Studien- und Berufsorientierung. Dabei gibt es Unterstützung durch die Nord-Ostsee-Sparkasse, den Kreis NF, die VR Bank im Rahmen eines Partnerschaftsvertrages.

Alle Klassenstufen

Sozialer Tag „Schüler helfen Leben“

Ab Klasse 8

Teilnahme am Zukunftstag

Klasse 9

 

ab Klasse 9

Bewerbungstraining Assessment-Center, Fach Deutsch

Betriebspraktikum

Berufs- und Studienberatung in der Schule, durch einen Fachberater des Arbeitsamts für akademische Berufe, Einzelgespräche

Oberstufe

Angebot des Geva-Tests zur Berufsorientierung

Angebot des Besuches von Hochschulinformationstagen

Planspiel Börse, Bankenspiel

Betriebserkundungen, Oberstufe, Erdkunde und Wipo

Berufsorientierung Fachhochschule Westküste, Heide

Wirtschaftspraktikum, Klasse 12

Angebot zur Teilnahme an der Messes „Nordjob“ in Flensburg

Bewerbungstraining: Gedächtnistraining

Aktuelle Informationen zu Beruf und Studium an einer Informationswand



Zu 4: Der Musikzweig an der TSS

Musik macht Kinder klüger und fördert ihre soziale Kompetenz. Dies ist nicht nur das Ergebnis verschiedener Studien, sondern deckt sich auch mit den Erfahrungen, die wir an der Theodor-Storm-Schule seit der Einführung des Musikzweiges 1985 gemacht haben.
Die Schülerinnen und Schüler des Musikzweiges erhalten mehr Unterricht im Fach Musik, in der Regel 3 Wochenstunden. Zusätzlich ist die Mitwirkung im Chor oder in einer der Instrumentalgruppen verpflichtend.
Schwerpunkt des Musikzweiges ist die Vermittlung einer musikalischen Allgemeinbildung als Grundlage für das aktive Musizieren. Hierbei werden ganz unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten angesprochen:

  • Das Erlernen der Notenschrift als Voraussetzung für das Musizieren fördert das abstrakte Denken.
  • Bei der Einstudierung von Musikstücken wird die Konzentrationsfähigkeit des Kindes geschult.
  • Beim Gruppenmusizieren spielt das soziale Lernen eine herausragende Rolle.
  • Der handelnde Umgang mit den Instrumenten erhöht die Bewegungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.
  • Durch Improvisieren und Experimentieren werden kreative Kräfte freigesetzt.
  • Gemeinsames Musizieren macht Spaß.


Im Musikunterricht werden also Kopf, Herz und Hand gleichermaßen angesprochen.
Außerdem kann beim Musizieren auf die Individualität der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden, indem durch unterschiedlich schwere Stimmen  jedes Kind seinen Fähigkeiten entsprechend eingesetzt, gefördert und gefordert wird. Darum betrachten wir den Musikunterricht im Musikzweig auch als Teil des Förderkonzeptes der Schule.

An der Theodor-Storm-Schule gibt es keine Zugangsbeschränkungen für den Musikzweig, Notenkenntnisse oder das Spielen eines Instrumentes sind daher keine Voraussetzung für die Wahl des Musikzweiges. Interesse an Musik und die Be¬reitschaft zu zusätzlicher Anstrengung im musischen Bereich sollten allerdings vorhanden sein.
Da sich bei einigen Schülerinnen und Schülern im Laufe der Zeit die Interessenlage verschiebt, besteht die Möglichkeit, am Ende der 6. Klasse nach einer Beratung mit dem Fachlehrer in den Musikzweig einzutreten oder ihn zu verlassen.
Für die Schülerinnen und Schüler des Musikzweiges hat das Fach Musik ein besonderes Gewicht.  Das hat unter anderem dazu geführt, dass in der Oberstufe in der Vergangenheit regelmäßig Leistungskurse zustande kamen und heute jedes Jahr Profilklassen im Fach Musik eingerichtet werden können.

Der Musikzweig prägt unser Schulleben in ganz entscheidender Weise: Die vielen Konzerte in und außerhalb der Schule sind ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens Husums und Nordfrieslands.

5. Nationalparkschule

Seit dem 01.01.2011 ist die TSS Nationalparkschule. Das bedeutet, wir verpflichten uns, das Thema Wattenmeer in unseren Bio- und Erdkundeunterricht einzubauen. Unsere Schule ist gleichzeitig vernetzt mit anderen Schulen, um sich über Unterrichtsinhalte zum Thema Wattenmeer auszutauschen und fortzubilden. Zurzeit wird das Thema Wattenmeer in folgenden Klassenstufen unterrichtet:

  • In Klasse 5 Küstenschutz im Erdkundeunterricht
  • Interessierte Schüler/innen aus Klasse 5 werden zu „Junior Rangern“ ausgebildet.
  • In Klasse 6 wird das Thema Wat- und Zugvögel anhand einer Vogelwanderwerkstatt erarbeitet.
  • In Klasse 7 nehmen die Schüler/innen an einem Labortag zum Thema Wirbellose des Wattenmeeres im Multimar teil.
  • In Klasse 8/9 werden im Wahlpflichtunterricht verschiedene Messmethoden an Muschelbänken durchgeführt.
  • Im Profilfach Biologie wird das Wattenmeer unter ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten bearbeitet.


6. Besondere Projekte

Die TSS ist seit 2004 eine Offene Ganztagsschule: Am Nachmittag finden sowohl Unterricht als auch besondere Angebote statt.

Ziel der Offenen Ganztagsschule ist es, eine neue Lernkultur zur besseren individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln.
Es gibt über den Unterricht hinaus ein umfangreiches Betreuungsangebot und zahlreiche Arbeitsgemeinschaften. Dieses Angebot wird ständig angepasst und erweitert.
Somit bietet die OGTS sich als Lern- und Lebensraum an, Schüler und Schülerinnen über den Unterricht hinaus je nach Neigung und Interesse individuell zu fördern.

Wir kooperieren z.Z. mit einigen Institutionen zur Erweiterung des Angebots: Kreismusikschule, Husumer Sportverein, Segelclub Friedrichstadt, Golfclub Husumer Bucht e.V., der Volks- und Raiffeisenbank, dem Kreis Nordfriesland.
Die Angebote unserer  „Offenen Ganztagsschule“  sind:

  • Arbeitsgemeinschaften als unterrichtsergänzende Angebote und Freizeitaktivitäten
  • Pädagogischer Förderkurs Legasthenie
  • Projektkurs Pädagogik (s.u.)
  • „Liesmich“ – die Jugendbücherei                                                                                                                                   an der TSS: Mittagszeit – stille Zeit zum Ausruhen und Lesen

Die Jugendbücherei für die Orientierungsstufe und Mittelstufe hat ein großes Angebot an Jugendromanen der verschiedensten Richtungen (Abenteuerbücher, Problembücher, Tierbücher, Fantasy usw.) und zahlreichen Sachbüchern. Wir verstehen unsere Bücherei als wichtigen Beitrag, um die Lesefähigkeit und Lesefreude der Kinder zu fördern.
Die Bücherei ist jeden Tag in der ersten großen Pause geöffnet. Büchereihelferinnen geben Rat und Auskunft und regeln die Ausleihe.
Außerdem ist die Bücherei regelmäßig in der Mittagspause geöffnet und damit ein Rückzugsraum für Schülerinnen und Schüler, die etwas Ruhe suchen.
 
7: Förderkonzept

                                                                              Orientierungsstufe

Klasseneinteilung

Bei der Einschulung in die Sexta nehmen wir eine Klasseneinteilung vor, die besonders von pädagogischen Gesichtspunkten bestimmt wird, um den Schülerinnen und Schülern gleich von Anfang an ein möglichst förderliches Lernumfeld einzurichten. Zur Vorbereitung führen wir klärende Vorgespräche mit abgebenden Grundschulen und Elternhäusern. Bei der Klasseneinteilung spielen persönliche Beziehungen der Kinder untereinander ebenso eine Rolle wie Förderbedarf und Geschlecht.

Pädagogische Konferenzen

Zusätzlich zu den Zeugniskonferenzen nehmen wir uns in jedem Schuljahr viel Zeit für pädagogische Konferenzen, die die persönliche Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler sowie deren individuelle Förderbedürfnisse zum Thema haben. Auf diesen Konferenzen besprechen wir Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs und beschließen Fördermaßnahmen, die wir zumeist in einem Förderplan dokumentieren. Um die Entwicklung der Kinder möglichst umfassend in den Blick nehmen zu können, laden wir die Kolleginnen und Kollegen unserer abgebenden Grundschulen zu diesen Konferenzen ein.

Regionalkonferenz

Möglichst einmal im Jahr treffen wir uns mit interessierten Kolleginnen und Kollegen aller Schularten zu einer Regionalkonferenz. Im Mittelpunkt stehen jeweils Themen des Schulübergangs sowie der Abgleich vom Unterrichtsinhalten und Anforderungen.

Begleitung des Schulübergangs von der vierten zur fünften Klasse

In Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen Husums bieten wir immer im Januar eine zentrale Informationsveranstaltung zum Thema „Schulübergang” an, die auch den Eltern der umliegenden Grundschulen unseres Einzugsbereiches offen stehen. Die zentrale Informationsveranstaltung wird in einem schulübergreifenden Workshop vorbereitet, auf dem die Angebote sowie die Anforderungen der einzelnen Schularten immer wieder neu aufeinander abgestimmt werden. Die zentrale Informationsveranstaltung findet zumeist im Rathaus der Stadt Husum statt.
Auf einem eigenen Informationsabend im Februar stellt sich die Theodor-Storm-Schule vor. Dieser Abend wird von allen an der Schule arbeitenden Gruppen (Schülerschaft, Eltern, Kollegium) gestaltet und richtet sich einerseits an die Eltern unserer zukünftigen Schülerinnen und Schüler, andererseits – mit einem eigens auf sie zugeschnittenen Programm – an die Kinder selbst.
Wir ergänzen das Orientierungsangebot durch unsere „Schnuppertage” (Zeitrahmen je nach Bedarf ca. 10 Tage Ende Februar/Anfang März), an denen die Kinder aus den Grundschulen vier Stunden eines normalen Schultags erleben können.
 
Pädagogische Zusammenarbeit auf Klassenleitungsebene

In der letzten Woche des Schuljahres findet die Konferenz der Klassenleitungen unserer zukünftigen fünften Klassen statt. Auf dieser Konferenz planen wir zunächst die pädagogische Gestaltung der ersten Schultage unserer neuen Schüler und Schülerinnen. Weitere wichtige Inhalte dieser Konferenz sind es, gemeinsame erzieherische Ziele zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen sowie regelmäßige Projekte (z.B. Methodenlernen, Computerführerschein, gemeinsame Fahrten) auf den Weg zu bringen.

Arbeit mit dem Förderplan

An der TSS gibt es seit Jahren eine ganze Reihe von Fördermaßnahmen, die inzwischen den Charakter eines Gesamtkonzeptes haben. Angelpunkt sind die Förderpläne, mit denen Schülerinnen und Schüler der Orientierungs- und Mittelstufe lernen, die einen erhöhten Förderungsbedarf haben. Das können Schüler/innen mit besonderen Begabungen, aber mit speziellen Lernproblemen sein.
In jedem Schuljahr wird nach einer dreimonatigen Beobachtungszeit von den Klassenkollegien (in der Orientierungsstufe in enger Zusammenarbeit mit den abgebenden Grundschulen) beraten und beschlossen, welche Schülerinnen und Schüler besonderer individueller Förderung bedürfen. Auch Schüler/innen, die über längere Zeit Förderung brauchen, werden durch den Förderplan über Klassen- und Stufengrenzen hinweg individuell unterstützt. Der Förderplan intensiviert die Zusammenarbeit zwischen Kind, Elternhaus und Lehrkraft und ist gewinnbringend für alle:

Für die Schülerinnen und Schüler:

Für die Eltern:

Für die Lehrkräfte:

  • Arbeiten mit langfristigen Zielen
  • Selbstkontrolle und Eigenverantwortung
  • Leistungssteigerung durch Zuwendung

 

  • Zielgerichtete Unterstützung
  • Mitverantwortung
  • Entlastung
  • Motivation
  • Schärfung des diagnostischen Blicks
  • Wahrnehmung individueller Kom­petenzen
  • Erweiterung methodischer Möglichkeiten
  • Erfolge durch Zuwendung



Begabtenförderung

Die Projektgruppe Begabtenförderung wird aus der Schulleitungsrunde heraus geleitet und besteht aus je zwei Vertretern des Lehrerkollegiums, der Schülervertretung und der Elternschaft.
Sie hat zum Ziel, die vielfältigen bereits vorhandenen Angebote für besonders begabte Schülerinnen und Schüler zu bündeln und auszubauen.

Sie arbeitet fortlaufend an der fachschaftsübergreifenden Vernetzung und Weiterentwicklung dieser Angebote.

Ein Schwerpunkt ist es, die Begabtenförderung an unserer Schule auf eine breitere Basis zu stellen. Dazu werden u.a. Referenten vom IQSH bzw. anderen Schulen eingeladen, die bereits Erfahrungen im Bereich der Begabtenförderung gemacht haben.

Die Projektgruppe bereitet die Bewerbung der TSS für das Projekt „SHiB“ (Schule inklusive Begabtenförderung) der Landesregierung im Jahr 2012 vor.
Durch die Teilnahme an dem Projekt und die damit verbundenen Maßnahmen sind weitere Impulse sowie eine größere Nachhaltigkeit zu erwarten.

Es geht der TSS darum, die vielfältigen verschiedenen Begabungen der Schülerinnen und Schüler besser zu erkennen und zu fördern.

Die Denkstunde ist ein wichtiges Projekt unserer Begabtenförderung: Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erhalten anspruchsvolle Aufgaben zu einem bestimmten Themengebiet, die sie eigenständig bearbeiten. Hierfür können sie sich eine Auszeit vom regulären Unterricht nehmen. Den Schülerinnen und Schülern wird in Form von Gutscheinen eine bestimmte Anzahl an Denkstunden zugewiesen, die sie eigenverantwortlich für die Bearbeitung der Aufgaben einsetzen.
Für die Arbeit an einem Aufgabenkomplex stehen den Teilnehmern etwa vier Wochen zur Verfügung. Am Ende dieser Frist geben sie ihre Ergebnisse ab, die dann von einer Fachlehrkraft geprüft werden. Sie erhalten außerdem neue Aufgaben sowie einen neuen Gutschein über Denkstunden.

Schüler/innen der TSS nehmen regelmäßig an verschiedenen schulübergreifenden und schulinternen Wettbewerben teil. Für all diese Wettbewerbe gibt es in den Fachschaften Verantwortliche, die für die Organisation und Durchführung stehen.

Der Musikzweig mit dem breit gefächerten Angebot für musisch Begabte ist ein grundlegender Bestandteil der Begabtenförderung an der TSS.

 
Projektkurs Pädagogik:
Unterstützung des Förderkonzepts in den Klassen 5, 6 und 7


Seit dem Schuljahr 2006/07 ist im Schulprogramm der TSS der „Projektkurs Pädagogik: Unterstützung der Förderarbeit für Klasse 5 bis 7” als ein Schwerpunkt curricular verankert. Ziel ist es, die Förderarbeit innerhalb der Orientierungsstufe systematisch zu begleiten und die Zahl der Kinder zu steigern, die die Orientierungsstufe erfolgreich durchlaufen. Mit unserem hierfür entwickelten Konzept konnten wir so gute Erfahrungen sammeln, dass wir diesen Kurs jedes Jahr anbieten.
Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs sowie die Förderkinder werden in diesem Projekt von zwei Lehrkräften betreut.

  • Bis zum Spätherbst eines Schuljahres findet Unterricht für den 13. Jahrgang zum Thema „Grundlagen individueller Lernförderung” statt.
  • Anschließend bieten die Projektkursteilnehmenden Förderkurse für die Schüler/innen aus Kl. 5, 6 und 7.Klasse an, und zwar an einem Schultag in der 7. Stunde. Drei bis vier „Große” betreuen jeweils 4 bis 7 „Kleine”. In der achten Stunde werden diese Förderkurse ausgewertet. Bedarfsgemäß werden hier neue pädagogische Inhalte erarbeitet.


Oberstufe

Unser Ziel ist es, möglichst viele Schülerinnen und Schüler, die in unsere Oberstufe eintreten, zum Abitur zu führen und sie möglichst umfassend auf ein Studium vorzubereiten.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist eine frühzeitige und fortlaufende Information sowohl der Eltern als auch der Schülerinnen und Schüler. Dies geschieht einerseits auf gemeinsamen Informationsveranstaltungen, andererseits in individuellen Beratungsgesprächen. Ein wichtiges Medium für die Weitergabe von Informationen ist unsere Homepage, auf der Termine bekannt gegeben, Formulare zur Verfügung gestellt werden und auf der sich die wichtigsten Links zu den entsprechenden Verordnungen finden.
Die bestehende gute Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen in und um Husum soll weiter verstärkt werden, um noch mehr Schülerinnen und Schülern mit qualifiziertem Mittlerem Bildungsabschluss den Übergang zum Gymnasium zu erleichtern.
Wir unterstützen Schülerinnen und Schüler, die einen Auslandsaufenthalt planen, und ermöglichen es den Leistungsstarken unter ihnen, den 10. Jahrgang zu überspringen.
Wir fördern leistungsstarke Schülerinnen und Schüler, indem wir sie für die Deutsche Schülerakademie, die Studienstiftung des Deutschen Volkes und andere Förderprogramme vorschlagen.
 
8. Prävention


Wir finden es wichtig, dass in der Schule über den Fachunterricht hinaus Themen vertieft angesprochen werden, die für das weitere Leben der Schüler/innen von großer Bedeutung sind.
Wir legen großen Wert darauf, die Eltern in diese Arbeit mit einzubeziehen. Deshalb werden regelmäßig Elternabende zu Präventionsthemen angeboten.

Es soll erreicht werden, dass die Auseinandersetzung z. B. mit Suchtgefahren, Mobbing, gewaltlosem Konfliktlösen oder verantwortlichem Verhalten in Freundschaft und Liebe in einem für jede Altersstufe angemessenen Rahmen stattfindet. In vielen Fächern wird dazu auf sehr unterschiedliche Art im Verlauf des normalen Unterrichts gearbeitet.

Darüber hinaus möchten wir aber sicherstellen, dass in jeder Klassenstufe folgende Themen behandelt werden:

  • 5. Klasse

Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern einen verantwortungsvollen Umgang mit „Handys“ nahebringen. Unsere Handy-Scouts, Schülerinnen aus der 10. Klasse, sensibilisieren in Workshops die Kinder aus den 5. Klassen.

  • 6. Klasse

Das Thema „Suchtgefahren des Alltags“ wird in Zusammenarbeit von Klassenleitung, Fachlehrkräften der Fächer Biologie/ Religion/Philosophie und  einem Mitarbeiter des Husumer Zoll seit Jahren unterrichtet.
Die Klassen nehmen an der Aktion „Be smart – don’t start“ teil, die die Problematik des „Rauchens“ kindgerecht aufgreift.
Es findet ein Elternabend zu diesem Thema statt.

  • 7. Klasse

Das Thema Cybermobbing öffnet das Bewusstsein für das Abgreifen persönlicher Daten im Internet, unsere Aktionstage mit unseren Medienscouts schärfen das kritische Medienbewusstsein unserer Schulöffentlichkeit.
Auch zu diesem Thema findet ein Elternabend statt.

  • 8. Klasse

Unter Leitung eines außerschulischen Trainers haben die Klassen zwei Nachmittage Sozialtraining.

  • 9. Klasse

Das Thema „Alkohol“ wird in Zusammenarbeit mit der AOK („Tour des Lebens“) unterrichtet.
Es findet eine Auseinandersetzung mit dem Thema „Missbrauch von Medien“ in Zusammenarbeit mit der Polizei statt.

Die TSS beteiligt sich darüber hinaus an aktuellen Präventionsmaßnahmen, die von verschiedenen Institutionen angeboten werden.
 
9. Die Bis(s)trothek


Unsere Bis(s)trothek - eine moderne Großküche mit angeschlossenem Essraum - wird von etwa 160 Personen (Müttern, Vätern, Großeltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern) ehrenamtlich betrieben, dazu gibt es inzwischen vier (mit unterschiedlicher Stundenzahl) angestellte Kräfte. So kann die Versorgung von inzwischen mehr als 1100 Schülerinnen und Schülern und dem Lehrerkollegium in der Zeit von 7. 30 bis 14. 00 Uhr gewährleistet werden.
Das Angebot - ein warmes, gesundes Mittagessen immer mit Salatbeilage und, wenn gewünscht, mit einer Nachspeise, Backwaren, belegte Baguettes und Brötchen, Müsli, Obst und verschiedene Getränke - kommt gut an und wird zunehmend genutzt. Verwendet werden vorrangig Produkte aus der Region. Gegessen wird in der hellen und freundlich eingerichteten Mensa, die über knapp 150 Sitzplätze verfügt und die sich zu dem zentralen Treffpunkt für alle am Schulalltag Beteiligten entwickelt hat. Hier steht auch der Wasserbrunnen, an dem alle kostenlos gekühltes Wasser abzapfen können, mit und ohne Kohlensäure.
Organisiert und koordiniert wird der Betrieb in weiten Teilen ehrenamtlich vom Bis(s)trothek-Organisationsteam, das seit der Planung im Jahr 1999 und Gründung der Bis(s)trothek im Jahr 2000 arbeitet und zur Zeit aus vier Elternteilen und drei Lehrerinnen besteht. Träger und Arbeitgeber ist der „Schulverein zur Förderung der Theodor-Storm-Schule e. V.". Der größte Teil der Gelder, die für die Aufrechterhaltung des Betriebes benötigt werden, müssen selbst erwirtschaftet werden und sich den Marktpreisen anpassen. Die Möglichkeit der Schülerschaft eine gesunde und kostengünstige Schulverpflegung anbieten zu können, steht und fällt mit dem Einsatz und der Kraft der zahlreichen Helferinnen und Helfer.
Schülerinnen und Schüler identifizieren sich mit ihrer Einrichtung und engagieren sich in einem festgelegten Spül- und Ordnungsdienst. Während des Sozialdienstes übernehmen Schülerinnen und Schüler als Ordnungsmaßnahme Aufgaben in der Bis(s)trothek. Dieses ist ein wichtiger Beitrag zum sozialen Lernen.
Insgesamt hat die Mensa sich als ungezwungener Kommunikationsort zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern entwickelt. Sie stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation mit der Schule.
 
10. Die Schülervertretung

Die Schülervertretung ist die gewählte Vertretung der Schülerinnen und Schüler an der Schule. Sie ist Teil der Schulgemeinschaft und gibt der Schülerschaft die Möglichkeit gemeinsamer Partizipation an den die Schule betreffenden Angelegenheiten.
Die Aufgaben der SV sind in §1 der SV-Satzung der TSS Husum wie folgt festgelegt.

»Die SV ...

  1. nimmt die Interessen der Schülerschaft wahr und beteiligt sich aktiv an schulische Entscheidungsfindungsprozessen.
  2. fungiert als Bindeglied zwischen Schülerschaft und Lehrer- und Elternschaft.
  3. bereichert das Schulleben u. A. durch Veranstaltungen, Projekte und Aktionen auf ...
  •        kultureller Ebene (z. B. Schulfest, Weihnachtsbasar, Schulbälle, Stufenpartys).
  •        sozialer Ebene (z. B. Nikolausaktion, Patenprojekt, AIDS-Aktionswochen).
  •        sportlicher Ebene (z. B. Sportturniere). «


Innerhalb ihres Aufgabenbereiches betätigt sich unsere Schülervertretung lebhaft.

Unsere SV zeichnet sich besonders durch die Vielfältigkeit der Aktionen, Veranstaltungen und Projekte aus, wovon einige auch in enger Kooperation mit anderen Husumer SVen stattfinden.

Aktuelles:

Die SV setzt sich zurzeit intensiv für die freie Nutzung von Mediengeräten auf dem Schulgelände zur eigenen Arbeitsorganisation und Unterrichtsvorbereitung ein.
Außerdem wird das Patenprojekt weitergeführt, bei dem neuen Sextanerinnen und Sextanern mehrere ältere Mitschülerinnen und Mitschüler für ihr erstes Schuljahr an der TSS als Begleitung an die Hand gegeben werden.
Die SV kümmert sich vermehrt um den Umgang mit Mobiliar und Gebäude. Im Rahmen des Projektes »Offene Klassen« setzt die Schülerschaft deswegen bspw. Schülerinnen und Schüler als zusätzliche Aufsichtskräfte ein.
Zur Sicherung der SV-Zukunft wird großen Wert auf die Einbindung junger Schülervertreterinnnen und Schülervertreter in zahlreiche Aufgabenbereiche gelegt.
An der Neugestaltung des Infoabends für angehende Sextanerinnen und Sextaner sowie deren Eltern hat die SV aktiv mitgewirkt: So übernehmen SV-Mitglieder Teile der Moderation und führen die Schulführungen durch.

Mehr aktuelle Informationen zur Arbeit der SV finden sich online unter www.tss-sv.de.tl!


 
11. Elternbeirat

Für unsere Kinder ist die schulische Ausbildung  an der TSS ein wichtiger Lebensabschnitt.

Diesen Lebensabschnitt mit Engagement und gemeinsamen Miteinander aller schulzugehörigen Gruppen mit zu formen und zu unterstützen, ist ein großes Anliegen des Schulelternbeirates.
Die Aktivitäten und Mitarbeit des Schulelternbeirates finden in folgenden Bereichen statt:

  • in der Schulkonferenz
  • in den Zeugniskonferenzen, pädagogischen Konferenzen, Fach- und Klassenkonferenzen
  • Mitarbeit in Arbeitsgruppen, an  Schulentwicklungstagen und Veranstaltungen zu nahezu allen Themen  des Schulalltags

Ein besonderes Anliegen ist der konstruktive Dialog mit allen an der Schule beteiligten Gruppen, um Gegebenheiten zu schaffen, damit jedes Kind seiner Begabung nach gefördert werden kann.
Durch die Vielfalt des Schulalltages und der Institution Schule ist diese Arbeit interessant, bringt Spaß und ist motivierend .Daher sucht der Schulelternbeirat jederzeit engagierte Eltern, die Freude am aktiven Gestalten und Miteinanderarbeiten haben.
Im Weiteren unterstützen die Eltern die pädagogischen Ziele und darüber hinaus gehende Aktivitäten der Schule durch den Förderverein der TSS.

12. Förderverein

Der Förderverein der TSS (gegr.1959), der durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert wird, unterstützt in vielfältiger Weise die Arbeit und das Leben an der TSS und umfasst zurzeit 660 Mitglieder.
Die Mittel werden nach Absprache mit den entsprechenden Gremien nach Bedarf und Möglichkeit in folgenden Bereichen zur Verfügung gestellt:
Sonderbedarf in den Schulfächern (die nicht vom Schulträger finanziert werden), Unterstützung von Klassen- und Studienfahrten, Musikfreizeiten, Sportveranstaltungen, Schülerwettbewerben, unter besonderer Berücksichtigung der Förderung bedürftiger Schüler/innen, fester Etat für die SV, Abiturentlassungsfeier, Unterstützung kultureller und gemeinschaftsfördernder Veranstaltungen.

Der Förderverein ist zusätzlich auch Träger und Arbeitgeber der Bis(s)trothek.
Seit 2000 wird in der Bis(s)trothek von Eltern gesundes und preisgünstiges Essen in einer modernen Großküche mit angeschlossener Mensa(ca. 150 Sitzplätze) zubereitet und ausgegeben.
Zurzeit arbeiten hier neben drei angestellten Teilzeitkräften ca. 150 Mütter und Väter ehrenamtlich gemeinsam mit Lehrer/innen und Schüler/innen für die Versorgung der 1150 Schüler. So ist eine Versorgung von 7.30 bis 14 Uhr gewährleistet.
Für die Schüler gibt es einen festgelegten Spül- und Ordnungsdienst sowie einen Sozialdienst, bei dem Schüler Aufgaben in der Bis(s)trothek übernehmen.
Die Bis(s)trothek ist ein Ort der ungezwungenen Kommunikation für alle an der Schule beteiligten Gruppen, der die Gemeinsamkeit in vielfältiger Weise stärkt.
 
13. Ausbildungskonzept der TSS

Die TSS versteht sich seit vielen Jahren als Ausbildungsschule. Dieses Konzept wurde 2006 von der Schulleiterin, der Koordinatorin, den Ausbildungslehrkräften(AL) und den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst (LiV) entwickelt, im Jahr 2008 evaluiert und 2012 weiterentwickelt.

1. Die TSS bildet in allen Fächern aus, die an der Schule unterrichtet werden. Die Ausbildungslehrkräfte sind entweder schon zertifiziert oder durchlaufen gerade den Prozess der Zertifizierung.   

2. Der Stundenplan ist so eingerichtet, dass AL und LiV sich gegenseitig mindestens einmal pro Woche hospitieren können.

3. Unterricht unter Anleitung wird ermöglicht: Die LiV  unterrichtet für eine begrenzte Zeit in einer Lerngruppe der jeweiligen AL oder einer anderen Fachkraft. Dadurch wird gewährleistet, dass die LiVs zusätzliche Unterrichtserfahrungen in der Orientierungsstufe, der Mittelstufe und der Oberstufe sammeln bzw. mindestens einmal in der Stufe unterrichtet haben, die sie nicht im eigenverantwortlichen Unterricht kennen gelernt haben.

4. Der Stundenplan hält an einem Schultag eine Doppelstunde,die Netzwerkstunde, für die Schulleiterin, alle LiVs und die Ausbildungskoordinatorin frei. In diesen Stunden sollen die LiVs sich gegenseitig  Unterricht vorführen und anschließend  unter Leitung der Ausbildungskoordinatorin auswerten.Die jeweilige Ausbildungslehrkraft soll anwesend sein. Für die Netzwerkstunden wird eine tabellarische Unterrichtsplanung von den LiVs angefertigt.
In den Besprechungen soll es darum gehen, die Umsetzung der Ausbildungsstandards fächerübergreifend zu erörtern und Entwicklungsaspekte zu benennen.
Diese Stunden werden auch genutzt, um bei Bedarf Ausbildungsinhalte mit allen LiVs zu besprechen.
Grundsätzlich besucht die Schulleiterin jede LiV mindestens einmal pro Halbjahr, in der Regel im Rahmen der Netzwerkstunden.  Im zweiten und dritten Semester werden die vorgeführten Stunden von der Schulleiterin bewertet.
Die Koordination und Organisation dieser Veranstaltungen übernimmt die Ausbildungskoordinatorin, die auch für die allgemeine Betreuung aller LiVs zuständig ist.
  
5. Die TSS kooperiert auf Wunsch mit anderen Schulen, insbesondere mit der HTS. Damit die gegenseitigen Kooperationsbesuche reibungslos verlaufen können, ist eine rechtzeitige Absprache mit den Verantwortlichen für den Stundenplan von der jeweiligen LiV vorzunehmen.

6. Es ist wünschenswert, dass sich die LiVs am Schulleben und an der Schulentwicklung beteiligen. Dies kann z.B. durch Teilnahme an Arbeitskreisen oder besonderen Vorgaben geschehen.

7. Die LiVs haben die Möglichkeit auf Nachfrage bei allen Kollegen und Kolleginnen zu hospitieren.

„Seiteneinsteiger“
Dieses Konzept gilt auch für Seiteneinsteiger. Folgende Besonderheiten betreffen nur die Seiteneinsteiger:

  • Eigenverantwortlicher Unterricht in zwei Fächern: 1. Jahr 75% der Pflichtstundenzahl, 2. Jahr 80%.
  • Ausbildungsveranstaltungen IQSH: 200 Stunden
  • Das Erstellen eines Portfolios wird empfohlen.

 
II. Entwicklungsschwerpunkte der Schuljahre 2011-2013


1.    Weiterentwicklung G8:

Epochenunterricht, Lernen lernen, Wahlpflichtunterricht, Klassenleiterstunde
verantwortlich: KA


2.    Weiterentwicklung OGTS

Bedarfserfassung Hausaufgabenbetreuung/ Hilfe beim selbständigen Lernen
Zusammenarbeit mit dem Schulträger
verantwortlich: MS


3.    Fahrten- und Austauschprogramme

Auswertung der Umsetzung, verantwortlich: WL


4.    Interne Evaluation

verantwortlich: MI


5.    Medienkompetenz, Computerführerschein

Erstellung eines Konzeptes, verantwortlich: MI


6.    CIMS für Mittelstufe

verantwortlich: MN


7.    Weiterentwicklung Nationalparkschule

verantwortlich: SE


8.    Begabtenförderung

verantwortlich: MW


9.    Zukunftsschule

verantwortlich: SE/KA/ MI


10.    Gestaltung Doppeljahrgang Profiloberstufe

verantwortlich: RE/MN


11.    Doppelabitur und Jubiläum

verantwortlich: KA




                            

                      

 

 

 

2016-11-12 MA

 

Ausbildung

Das Ausbildungskonzept der TSS

Die TSS  ist seit vielen Jahren  Ausbildungsschule. Wir sehen es als eine vorrangige Aufgabe unserer Schule an, eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu gewährleisten und den Einstieg in das Berufsleben der Lehrerin und des Lehrers unter professionellen  Bedingungen zu ermöglichen.

Unser Ausbildungskonzept wurde 2006 von der Schulleiterin, der Koordinatorin, den Ausbildungslehrkräften (AL) und den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst (LiV) erarbeitet, seitdem regelmäßig evaluiert, weiterentwickelt und neuen Anforderungen angepasst .

Die Ausbildung umfasst an der TSS aktuell folgende Bereiche:

  1. den Vorbereitungsdienst (3 Semester)
  2. das Praxissemester ( 3 Monate)
  3. Bachelor-/ Masterpraktikum (3/4 Wochen)
  4. Betreuung der „Nullten Semester“ (Studierende mit erstem Abschluss, die vor dem Vorbereitungsdienst als Vertretungslehrkraft arbeiten).

Die TSS bildet in allen Fächern aus, die an der Schule unterrichtet werden.

Jeder Praktikant bekommt pro Fach einen Mentor zugewiesen, jedes Praxissemester hat einen zugeteilten Betreuer, jedes 0. Semester hat einen Betreuer und die LiVs  pro Fach eine Ausbildungslehrkraft.                                                                                                                                            

Die Ausbildungslehrkräfte sind entweder schon zertifiziert oder erlangen die Zertifizierung in naher Zukunft.

Unabhängig davon, in welchem Bereich der Ausbildung sich Studierende oder LiVs bei uns befinden, sie werden in der Regel an unserer Schule nicht für Vertretungsunterricht herangezogen.

Der Stundenplan ist so eingerichtet, dass AL und LiV sich gegenseitig mindestens einmal pro Woche im Unterricht besuchen können. Für die Besprechung wird im Stundenplan eine Stunde geblockt. Die LiVs haben zudem die Möglichkeit auf Nachfrage bei allen Kolleginnen und Kollegen zu hospitieren.

Unterricht unter Anleitung wird ermöglicht: Die LiV  unterrichtet für eine begrenzte Zeit in einer Lerngruppe der jeweiligen AL oder einer anderen Fachkraft. Dadurch wird gewährleistet, dass die LiVs zusätzliche Unterrichtserfahrungen in der Orientierungsstufe, der Mittelstufe und der Oberstufe sammeln bzw. mindestens einmal in jeder Stufe unterrichtet haben, die sie nicht im eigenverantwortlichen Unterricht kennen gelernt haben.

Der Stundenplan hält an einem Schultag eine Doppelstunde, die Netzwerkstunden, für die Schulleiterin, alle LiVs und die Ausbildungskoordinatorin frei. In diesen Stunden zeigen die LiVs sich gegenseitig  eine Unterrichtsstunde. Anschließend wird diese unter Leitung der Ausbildungskoordinatorin ausgewertet. Die jeweilige Ausbildungslehrkraft soll anwesend sein.                                

Für die Netzwerkstunden wird eine tabellarische Unterrichtsplanung von den LiVs angefertigt. Jede LiV zeigt pro Semester eine Stunde. Insgesamt sollen in den drei Semestern alle Stufen gezeigt werden.

In den Besprechungen soll es darum gehen, die Umsetzung der Ausbildungsstandards fächerübergreifend zu erörtern und Entwicklungsaspekte zu benennen.                                                    

Wird in den Netzwerkstunden kein Unterricht gezeigt, so werden diese Stunden dazu genutzt, Ausbildungsinhalte zu vertiefen, examensrelevante Themen zu besprechen und sich untereinander auszutauschen.

Grundsätzlich besucht die Schulleiterin jede LiV mindestens einmal pro Halbjahr, in der Regel im Rahmen der Netzwerkstunden.  Im zweiten und dritten Semester werden die gezeigten Stunden  von der Schulleiterin bewertet.

Die Koordination und Organisation der Netzwerkrunden übernimmt die Ausbildungskoordinatorin, die auch für die allgemeine Betreuung aller LiVs zuständig ist. Sie ist die Schnittstelle zwischen LiV, AL und Schulleitung. In ihren Aufgabenbereich fällt es z.B. darauf zu achten, dass die zwei vorgesehenen Orientierungsgespräche zwischen AL und LiVs im vorgeschriebenen Zeitraum geführt werden.  Die Koordinatorin befindet sich mit den LiVs und AL kontinuierlich im Gespräch und ist für die Beantwortung übergeordneter Fragen zum Thema Ausbildung verantwortlich.

Es ist wünschenswert, dass sich die LiVs am Schulleben und an der Schulentwicklung beteiligen. Dies kann z.B. durch Teilnahme an Arbeitskreisen, Projekten oder  Exkursionen geschehen.

Als Einstiegshilfe für neue Ausbildungslehrkräfte gibt es an der TSS einen von den LiVs erstellten Ordner, der die Organisation des Schulalltags erleichtern soll.

Für unsere Schule steht das Kerngeschäft „Guter Unterricht“ im Fokus und es ist uns ein Anliegen zukünftige Lehrerinnen und Lehrer zielgerichtet darauf vorzubereiten.                                                                                              

An der Theodor-Storm-Schule besitzt die Ausbildung einen hohen Stellenwert und es ist unser Ziel, Anspruch und Qualität stets auf hohem Niveau zu halten.

Stand 01.02.17 KU